TOP Ö 4: Bericht des Bürgermeisters

Herr Bürgermeister Bauer berichtet von einer Sitzung des Holz-Kontor-RTK, von der er gerade kam. Der Bestand der Fichte in Hohenstein ist so gut wie kaputt. Durch die Trockenheit und den Befall des Borkenkäfers ist der Holzmarkt für die Fichte europaweit zusammengebrochen. Von einem ehemals zu erzielenden Preis von 95,00 Euro pro Festmeter Fichte ist er jetzt auf 40,00 bis 50,00 Euro gesunken. Die Fällkosten für befallenen Fichten sind mittlerweile höher als der zu erzielende Gewinn.

Es darf auch kein Rund-Lang-Holz mehr in Container verladen werden, dadurch entfällt der Export nach Übersee. Diese Problematik soll zwischen Polizei, Kreis und Innenminister besprochen werden.

Die Buchen haben auch sehr gelitten. In der Hohensteiner Gemarkung sind ca. 250 Festmeter mit Pilz befallen. Zwischen Befall und Absterben des Baumes liegt ein Zeitrahmen von 2 – 3 Monaten. Die Buchen sind danach nicht einmal mehr als Brennholz zu verwerten.

Der Bürgermeister warnt in den Herbst und Wintermonaten vor Waldspaziergängen. Durch die geschädigten Bäume kann es bei starkem Wind, Regen oder Schnee dazu kommen, dass die Kronen der Bäume brechen.

 

 

Das Problem mit dem Ponyhof und den dort freilaufenden Hunden ist der Gemeinde bekannt und diese bemüht sich um eine umfassende Lösung.

 

 

K700: Die Gemeinde wurde von der Sperrung der K700 erstmals am Donnerstag, den 07.11.2019 durch Herrn Böhm von Hessen Mobil informiert. Die Straße soll vom 19.11. – 27.11.2019 wegen Reparaturen des Randstreifens gesperrt werden. Da zur gleichen Zeit schon die B54 zwischen Bad Schwalbach und Adolfseck gesperrt ist bedeutet das für viel Pendler erhebliche Umwege. Der Schulbusverkehr zur Nickolaus-August-Otto-Schule ist ebenfalls betroffen. Die Schule wusste von der Sperrung und den sich dadurch veränderten Busfahrzeiten auch nichts. Die RTV hatte allerding im Juli diesen Jahres Informationen über die Sperrung erhalten, der Sie allerding widersprochen hatte so lange die Sperrung der B54 im Bereich Adolfseck besteht.

In mehreren Gesprächen zwischen der Gemeinde und Hessen Mobil wurde zwar festgestellt, dass rein formal der Landesbehörde kein Fehler in ihrer Informationspolitik unterlaufen ist, zukünftig soll sie aber besser auf die Betroffenen zugeschnitten werden.

Am 19.11. soll ein Treffen zwischen Hessen-Mobil und dem Bürgermeister im Beisein der Presse an der Baustelle stattfinden, um noch einmal zu erläutert warum und wie lange die Sperrung notwendig ist.

Für den Schulbusverkehr soll es vier Varianten geben (verschieden Busgrößen), es ist aber noch nicht klar, welche zum Einsatz kommt. An den Abfahrtszeiten für die Schüler soll sich nichts ändern.

 

 

In Bezug auf die Flickarbeiter der Borner Bürgersteige erläutert der Bürgermeister, dass er gerne mehr Bürgersteige und Abschnitte reparieren würde aber dafür zur Zeit keine Mittel zur Verfügung stehen. Die aufgefrästen Stellen werden noch geteert, sowie wieder Teermischungen zur Verfügung stehen.