TOP Ö 2: Bericht der Ortsvorsteherin

Im November habe ich an zwei Veranstaltungen der Gemeinde teilgenommen und zwar zum einen am 07. November bei einer Waldbegehung mit Mitgliedern des Gemeindevorstandes, der Gemeindevertretung, Herrn Müller vom Kreis sowie 3 Förstern, die für den Hohensteiner Wald zuständig sind. Die Begehung war sehr interessant und informativ – schade, dass so wenig Eingeladene davon Gebrauch gemacht haben. In Born wurden insbesondere die Windwurfflächen besichtigt sowie den neu hergerichteten Weg in der Eibach von der Kreisstraße aus kommend.

 

Des weiteren habe ich teilgenommen bei einer Rundfahrt durch die Gemeinde mit dem Gemeindevorstand sowie den Abteilungsleiter/innen der Verwaltung. Born wurde dieses mal als ersten Ortsteil besichtigt, so dass man auch im Hellen die Schadstellen sehen konnte. Besichtigt wurde die Treppe am ehem. Lehrerwohnhaus, wo ich auf das schadhafte Geländer aufmerksam machen konnte, was mittlerweile auch bereits durch den Bauhof behoben wurde. Die Treppe an sich bietet lt. Bauamtsleiter Störmer keinen Anlass zur Sorge, sie wäre noch in einem guten Zustand, wird im nächsten Frühjahr auch neu verputzt. Weiter wurde der Spielplatz des Kindergartens besichtigt, der im nächsten Jahr neu hergerichtet wird, um auch für die U3-Betreuung einen separaten Bereich zu bilden. Hervorgehoben und gelobt wurde die Markise, die durch die Eltern der Kindergartenkinder und eingeholte Spenden angebracht und angeschafft wurde. Ich habe dann noch auf die kaputte Hecke hingewiesen, die aber aus Zeitgründen dann nicht mehr besichtigt wurde.

 

Am 16. November habe ich anlässlich des Volkstrauertages am Gottesdienst teilgenommen sowie am Ehrenmal einen Kranz niedergelegt und eine kleine Rede gehalten. Es kam in den vergangenen Jahren von anderen Ortsvorstehern der Wunsch auf, eine zentrale Gedenkfeier anlässlich des Volkstrauertages zu halten, was ich aber für Born abgelehnt habe. Ich bin der Meinung, dass diese Feier in den einzelnen Ortsteilen stattfinden sollte, solange noch Bürger daran teilnehmen. Neben dem Pfarrer und mir waren noch 12 weitere Bürger anwesend und solange es diesen Menschen ein Bedürfnis ist, sich auf dem Friedhof einzufinden werde ich sie diesbezüglich unterstützen.

 

Ärger verursachte vor kurzem der Grünschnittcontainer, der am Friedhof abgestellt ist. Nachdem ich wiederholt die Leerung angemahnt hatte und auch schon Bilder in die Verwaltung geschickt hatte, wurde dieser am Freitag vor Volkstrauertag geleert – allerdings so stümperhaft, dass sich die braune Soße, die sich mittlerweile gebildet hatte, über das Friedhofsgelände hinweg gegossen hat. Ich bin auf der Arbeit darüber telefonisch unterrichtet worden und habe am Nachmittag Bilder von der Schweinerei gemacht und auch ins Rathaus geschickt. Vor Volkstrauertag war natürlich keine Abhilfe mehr zu schaffen. Der Verursacher hat dann wohl am Montag mit einer Gießkanne versucht, den Schaden zu beheben – ich hatte aber zeitgleich auch die Feuerwehr gebeten, am Montagabend zur Übung den Schaden zu beseitigen. Die Feuerwehr hat dies auch erledigt und ich habe mich mit einer Flasche Schnaps bedankt. Anregung: Einen Container mit Abdeckung am Friedhof abzustellen.

 

Ebenfalls ein Ärgernis war in diesem Herbst der Grünschnittcontainer unterhalb vom Noll. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich gebeten bzw. aufgefordert wurde, doch für eine Leerung zu sorgen. Der zuständige Sachbearbeiter beim Kreis klärte mich dann auch dahingehend auf, dass der Grünschnitt 1 x pro Woche abgefahren wird und wenn das Behältnis voll ist auch öfter. Nicht verstehen kann ich, dass man hier auf die Ortsvorsteherin baut – am Container ist eine Telefonnummer angeschlagen, die jeder Bürger anwählen kann. Sinnvoll wäre hier vielleicht auch ein Hinweis im Blättche mit der Telefonnummer beim Kreis.

 

Anfang/Mitte November wurde in Born die Ortsdurchfahrt „erneuert“. Hier wurde im unteren Bereich der Ortsdurchfahrt eine Schicht Asphalt „aufgespritzt“  sowie ab evang. Zeltlagerplatz Richtung Watzhahn ebenso. Die Mitte der Ortsdurchfahrt mit der Kreuzung Watzhahner Str./Obergasse wurde ausgespart. Auf meine Nachfrage hin hat sich der Bürgermeister beim Kreis diesbezüglich erkundigt und ihm wurde erklärt, dass aufgrund der Witterung und durch die Tatsache, dass man in diesem Bereich die Ortsdurchfahrt komplett sperren müsse die Maßnahme auf Frühjahr/Sommer 2015 verschoben wird. Mir ist nicht nachvollziehbar, was donnerstags anders war als dienstags…..

Ebenso ist für den Ortsbeirat nicht nachvollziehbar, in welcher Dringlichkeit bzw. Notwendigkeit die vorhandenen Löcher im Bürgersteigbereich ausgebessert wurden. Dankenswerterweise wurden einige Stellen ausgebessert, andere – vielleicht nur 20 m entfernt aber mindestens genauso dringlich – wurden andere nicht ausgebessert.

 

Am vergangenen Freitag gab es in Born eine neue Veranstaltung und zwar wurde der Weihnachtsbaum vor dem Alten Rathaus durch ein „Weihnachtsbaumteam“ geschmückt und beleuchtet. Es gab auf Spendenbasis Würstchen, Glühwein und Waffeln und ca. 150 Personen sind der Einladung gefolgt. Nach Abzug der Kosten wird ein evtl. Überschuss an die Jugendfeuerwehr gespendet. Eine tolle Veranstaltung, die im nächsten Jahr sicher wieder stattfinden wird.

 

Gestern dann fand unsere Seniorenweihnachtsfeier statt, zu der ca. 65 Personen erschienen sind. Die Stimmung war gut, die Senioren und anwesenden Gäste waren zufrieden und hatten an dem dargebotenen Programm ihre Freude. Dies wurde nach der Feier zumindest mir gegenüber so kommuniziert. Hier sei allen gedankt, die zum Erfolg der Weihnachtsfeier beigetragen haben.